Zum Hauptinhalt springen

Die Clubszene und ihr Pulver

Für Basler Clubs ist es schwierig, dem Drogenhandel Einhalt zu gebieten. Besonders aus dem grenznahen Frankreich wird der Markt mit Drogen geschwemmt.

Serkan Abrecht
Umschlagplatz für allerlei Illegales: Vor dem «Nordstern» treiben sich ständig Dealer herum und sorgen beim Clubbesitzer für mächtigen Ärger.
Umschlagplatz für allerlei Illegales: Vor dem «Nordstern» treiben sich ständig Dealer herum und sorgen beim Clubbesitzer für mächtigen Ärger.
Lucian Hunziker

Samstag, zwei Uhr morgens in der Männertoilette des Basler Traditionsclubs Nordstern. Nicht nur vor dem Pissoir bildet sich eine Schlange. Auch vor dem Lavabo warten einige Männer verlegen, bis sie sich die Hände waschen können. Denn seit einigen Minuten stehen drei gross gebaute Männer in Muskel-Shirts am Waschbecken und bereiten sich eine «Line» Kokain vor. Da keiner der normalen Toilettengänger intervenieren möchte, wartet man halt, bis die Vorderen mit dem Drogenkonsum fertig sind. «Das ist ganz normal und ist auch in der Clubszene stadtbekannt», so Alex Meier*, langjähriger Besucher des «Nordsterns».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen