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Die Abfallgebühren müssten gesenkt werden

Die Basler Regierung will, dass die Bevölkerung ihren Abfall künftig selber zum Container trägt. Damit erzieht der Staat seine Bürger einmal mehr in ihrem Verhalten. Ein Kommentar.

Bald Vergangenheit?: Geht es nach der Regierung, soll Kehricht in Unterflurcontainern entsorgt werden.
Bald Vergangenheit?: Geht es nach der Regierung, soll Kehricht in Unterflurcontainern entsorgt werden.
Gaëtan Bally, Keystone

Es tönt ja alles gut. Abfallentsorgung rund um die Uhr, eine Verbesserung der Stadtsauberkeit, und auch die Gesundheit der Mitarbeiter der Stadtreinigung wird geschont. Die Umstellung der Basler Abfallentsorgung auf unterirdische Containerscheint auf den ersten Blick nur Vorteile zu bringen.

Auf den zweiten Blick tauchen aber einige Fragen auf. Beispielsweise, ob die Einwohner tatsächlich gewillt sind, ihren Abfall selber zu den Unterflurcontainern zu schleppen. Gerade für ältere Leute sicherlich kein Vergnügen. Und es wird auch wieder solche geben, die ihren Bebbi-Sack eben doch irgendwo auf die Strasse stellen. Wenn sich kein Hinweis auf den Verursacher findet, ist solchen notorischen Abfallsündern nach wie vor schwer beizukommen.

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