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«Der Wettbewerb spielt sich international ab»

Andrea Schenker-Wicki ist optimistisch: «Die Diskussionen, die wir mit den beiden Kantonen führen, sind sehr gut.»

Der Entwurf Ihrer Universität für die Strategie 2022 bis 2030 setzt die Latte sehr hoch. Dürfen wir diesen Anspruch als Flucht nach vorne begreifen, Frau Schenker?

Es gibt in unserem Land ­mehrere Universitäten mit bescheideneren strategischen Zielsetzungen. Weshalb will Basel mehr? Weshalb braucht Basel eine Universität, die sich dem internationalen Wett­bewerb stellt?

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Wenn man an die Investitionen denkt, die China tätigt und auf deren Dimension auch im Strategiepapier hingewiesen wird, stellt sich die Frage: Kann in diesem Wettbewerb eine Universität wie Basel überhaupt noch mithalten?

Sie setzen selbstredend auf die Medizin und die Naturwissenschaften. In Ihrer Strategie betonen Sie aber gleichzeitig auch den Stellenwert der interdisziplinären Arbeit und der Volluniversität. Will die ­Universität den Fünfer und das Weggli?

Sie wollen nicht nur die Fakultäten nebeneinander, Sie suchen auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Strategiepapier plant einen inter­disziplinären Thinktank. Wo etwa möchten Sie interdisziplinär zusammenarbeiten?

Im Vergleich mit vorangehenden Strategien fällt auf, dass plötzlich die digitalen Herausforderungen überall präsent ist. Welche Bedeutung haben die digitalen Möglichkeiten für die Forschung und für die Lehre?

Sie halten in der Strategie auch den Investitionsbedarf fest, Verbesserungen bei der Organisation und der Infrastruktur. Hängt der Erfolg von den Investitionsmöglichkeiten der Universität ab?

Sie sprechen sich auch für mehr Kooperationen mit Dritten aus. Befürchten Sie nicht, damit in grössere Abhängigkeit zu geraten?

Auch mit der Privatwirtschaft?

Die Uni will die Fundraising-Aktivitäten intensivieren und die Drittmittel mindestens halten. Aber Sie sind auch auf zusätzliche Steuergelder angewiesen. Wie gewinnen Sie die Politik dafür, die nötigen Mittel für die universitäre Forschung zu sprechen?

Stimmen Sie die Signale aus der Politik optimistisch? Er­hoffen Sie sich mehr Unterstützung, wenn die Trägerkantone stabilere Zahlen schreiben?