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Der Unia-Kampf gegen Corona-Baustellen

Die Gewerkschaft verlangt einen «technischen Stopp» auf Baustellen, verletzt aber bei ihren Kontrollgängen selber die Corona-Gesundheitsvorschriften.

Corona-konform: Nur ein Mitarbeiter ist auf dem Gerüst zu sehen. Fotos: Florian Bärtschiger
Corona-konform: Nur ein Mitarbeiter ist auf dem Gerüst zu sehen. Fotos: Florian Bärtschiger

Der aussergewöhnliche Versand der Medienmitteilung «Hygieneempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) werden auf den Baselbieter Baustellen konsequent durchgesetzt» der Baselbieter Regierung, an einem Ruhetag, war kein Zufall.

Es ging im Communiqué im Wesentlichen darum, der Gewerkschaft Unia schnellstmöglich die Munition wegzunehmen. Seit einer Woche schiesst der Arbeitnehmerverband gegen die Baumeister und fordert resolut die landesweite Stilllegung der Baustellen. Dies, weil in Corona-Zeiten die Gesundheitsregeln nicht eingehalten werden könnten. Regierungsrat Thomas Weber kritisierte im Communiqué die Gewerkschaft, sie sei nicht befugt, auf Baustellen Hygienekontrollen vorzunehmen. Der Tenor in der Mitteilung: Baustellen sollen weiter betrieben werden können.

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