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Der überführte Graffiti-Held

Sprayer geniessen in ihrer Subkultur hohes Ansehen, doch wenn sie erwischt werden, kommt es teuer zu stehen – so wie wie bei dem Jungen Mann, der am Montag vom Basler Strafgericht verurteilt wurde.

Künstler oder Vandalen? Die Bilder und Schriftzüge von Graffiti-Sprayern kommen in der Gesellschaft unterschiedlich gut an. (Symbobild: Keystone)
Künstler oder Vandalen? Die Bilder und Schriftzüge von Graffiti-Sprayern kommen in der Gesellschaft unterschiedlich gut an. (Symbobild: Keystone)

Wäre er nicht ohne Licht nach Hause gefahren, hätte man ihn womöglich nie erwischt. Doch weil er am ­ 8. September 2009 um halb zwei Uhr morgens in der Dunkelheit auf dem Velo durch die Metzerstrasse pedalte, stoppte ihn eine Patrouille. Bei der anschliessenden Kontrolle war das defekte Licht rasch nebensächlich, denn die Polizisten fanden sieben Spraydosen, Latexhandschuhe und einen Notizzettel mit dem Schriftzug «MADE». Es war offensichtlich, dass der damals 20-Jährige mit Graffiti zu tun haben musste.

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