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Der Pfarrer mit der Lederjacke

Frank Lorenz, Geschäftsführer und Co-Leiter der Offenen Kirche Elisabethen, sah die Welt bereits von unten. Bei Eheschliessung wird er aber auch mal zum Comedian.

Frank Lorenz sieht die Elisabethenkirche als «Versuchslabor der Kirchen»: «Wir sind die Abteilung Forschung und Entwicklung.»
Frank Lorenz sieht die Elisabethenkirche als «Versuchslabor der Kirchen»: «Wir sind die Abteilung Forschung und Entwicklung.»
Kostas Maros

Letzte Woche sauste Frank ­Lorenz noch mit 120 Stunden­kilometern durch den Tag, wie er in einem Interview erklärte. Nun, eine Woche später, sind es bereits 150. «Ich bin im Rallye-Gang unterwegs», sagt der reformierte Priester, Geschäftsführer und theologische Co-Leiter der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) mit einem Lächeln. Wir treffen ihn in seinem Büro an der Elisabethenstrasse. Es ist ihm wichtig, dass er die Leitung der OKE «zusammen mit der katholischen Pfarrerin Monika Hungerbühler» inn hat. Überhaupt hätte er es lieber gesehen, wenn sie porträtiert worden wäre. «Mein Kopf ist schon viel zu oft in den Medien.» Die OKE sei ­keine One-Man-Show: «Ganz im Gegenteil, bei 250 Freiwilligen, sieben Mitarbeitenden und so vielen Kirchenbesuchern jährlich.»

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