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Der Gegenvorschlag ist der wahre Trojaner

Was aus den Forderungen der Gegner der Verkehrsinitiativen werden könnte, ist höchst umstritten und unklar.

MeinungMartin Regenass
An der Abstimmungsfront kämpfen Befürworter und Gegner mit harten Bandagen. Auch auf den Plakaten. Foto: Florian Bärtschiger Die Befürworter und Gegner der Initiativen kämpfen auch auf den Plakaten mit harten Bandagen.
An der Abstimmungsfront kämpfen Befürworter und Gegner mit harten Bandagen. Auch auf den Plakaten. Foto: Florian Bärtschiger Die Befürworter und Gegner der Initiativen kämpfen auch auf den Plakaten mit harten Bandagen.
Florian Bärtschiger

Die Befürworter des Gegen­vor­schlags zu den beiden Mobilitätsinitiativen des Gewerbe­verbands schütten auf ihren Plakaten haufenweise Autos aus einem Trojanischen Pferd in eine Basler Quartierstrasse. Eines landet gar auf einem Balkon. Ihre Aussage: Wenn die Stimmbevölkerung den Gewerbeverbandsinitiativen «Zämme fahre mir besser!» und «­Parkieren für alle Verkehrs­teilnehmer» zustimmt, dann bricht ein Tsunami an Autos über die Stadt herein, wie sie ihn noch nie gesehen hat. Die Stadt wäre nicht mehr lebenswert. In einem Streit­gespräch fürchtet ein Befürworter des Gegenvorschlags, David Wüest-Rudin (GLP), dass bei einer Annahme der zwei Initiativen Basel gar analog einer Megacity in Asien dauerverstopft wäre und der Staat die Verkehrspolitik nicht mehr kontrollieren könnte.

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