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Etikettenschwindel bei der Staatsgarantie

Der Steuerzahler haftet zu 100 Prozent für die Basler Kantonalbank. Der Regierungsrat behauptet, dass die BKB dafür eine Risikoversicherungsprämie bezahle. Doch das stimmt so nicht.

Die Basler Kantonalbank ist mit ihrem CEO Basil Heeb auf einem umstrittenen Wachstumskurs. Foto: Nicole Pont
Die Basler Kantonalbank ist mit ihrem CEO Basil Heeb auf einem umstrittenen Wachstumskurs. Foto: Nicole Pont

Treffen die Chefs der Basler Kantonalbank (BKB) falsche Entscheidungen, dann haftet am Ende der Steuerzahler. Die BKB hat eine Staatsgarantie. Sie zählt zwar nach eigenen Angaben zu den «sichersten Schweizer Banken», doch sie war und ist in ­Turbulenzen. Die Aargauer Staatsanwaltschaft geht aktuell der Frage nach: Hat sich die BKB der Geldwäscherei schuldig gemacht? Hintergrund ist ein Schneeballsystem der Fricktaler Investmentfirma ASE, die Kleinanleger um 170 Millionen Franken betrogen hat. Depotbank war die BKB. Es geht im Verfahren darum, ob die Basler Bank ihrer Meldepflicht rechtzeitig nachgekommen ist oder nicht.

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