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Das Problem mit den alten Sünden der Chemie

Die Pharmaunternehmen sind Basels Milchkühe. Doch immer häufiger kommen Altlasten aus früheren Zeiten zum Vorschein. Die Firmen gehen auf verschiedene Weise damit um.

Die Arbeiten in der Kesslergrube finden unter strengsten Sicherheitsbestimmungen statt, Aussenstehende dürfen nicht hinein, die Arbeiter sind mit Schutzkleidung und externer Atemluft versorgt.

Die Arbeiten in der Kesslergrube finden unter strengsten Sicherheitsbestimmungen statt, Aussenstehende dürfen nicht hinein, die Arbeiter sind mit Schutzkleidung und externer Atemluft versorgt.

(Bild: Kostas Maros)

Franziska Laur

Wie in Watte gepackt marschiert die kleine Gruppe durch die Kesslergrube in Grenzach-­Wyhlen. Die gelben Stiefel der Journalistin sind zwei Nummern zu gross, die Ohrstöpsel drücken, und den Fotografen stört die Schutzbrille beim Knipsen. Doch die Verpackung muss sein, Roche-­Pressesprecher Holger Büth und Markus Ettner, Technischer Projektleiter, achten sorgsam darauf. Dabei bewegen wir uns lediglich rund um die Gruben, getrennt durch Schutzwände. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Tiefe für die Arbeiter sind noch viel strenger. Diese arbeiten mit Schutzmasken und externer Atemluftversorgung in Schutzanzügen und müssen jeweils spätestens nach 150 Minuten Pause machen.

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