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Das nächste Mal einer von hier

Vorteil Frau, Vorteil gut vernetzt, Vorteil Bern-Erfahrung. Das sind gute Voraussetzungen, um Landesmutter zu werden und um Doris Leuthard (CVP) zu ersetzen. Aber nicht die einzigen. Auf jeden Fall hat sich Elisabeth Schneider-Schneiter in die richtige Position gebracht, um auf dem politischen Karriere-Treppchen eine Stufe höher zu steigen – mit dem Mandat als Präsidentin der Handelskammer beider Basel, als Vizepräsidentin der Aussenpolitischen Kommission (APK). Und mit Vorstössen wie «Tschüss Roaming-Insel Schweiz» macht sich beliebt bei den Handy-Benutzern. Das sind fast alle Schweizerinnen und Schweizer. Zwar hat sie sich als Fusionsbefürworterin der beiden Halbkantone im Baselbiet unmöglich gemacht. In Bern kümmert das niemanden. Sie gilt als lösungsorientierte Sachpolitikerin mit grosser Nähe zu Bundesrätin Doris Leuthard. Wäre sie katholisch, wäre die Sache auch in der CVP geritzt. wah
Was die 53-jährige Juristin Doris Leuthard im Bundesrat kann, wird dem 55-jährigen Advokaten aus Allschwil und Baselbieter Regierungsrat noch lange gelingen. Lauber, der in Bedrängnis erfolgreich zum verbalen Zweihänder greift, würde sich in Bundesbern ebenso schnell durchsetzen wie in der Baselbieter Regierung, wo er sich schnell zum Premierminister im Quintett emporgeschwungen hat.Sein Amt als Kassenwart hat Lauber angetreten, als der Kanton tiefrot wurde. Beharrlich, mit permanenten Sparübungen, bringt er bis ins Jahr 2021 schwarze Zahlen zurück. Der Urnengang am 26. September über die finanzielle Steuerungsvorlage (Stäfis) kommt für ihn einer Schicksalsabstimmung gleich. Reüssiert er, darf er die Fühler nach Bern ausstrecken, wo er sich nun früh- und rechtzeitig in Position bringen muss, wenn der CVP-Stuhl von Doris Leuthard geräumt wird. Denn: Anton Lauber kommt nicht aus den CVP-Stammlanden.  wah
Die 50-jährige Treuhänderin ist in ihren inzwischen sechs Jahren im Nationalrat zu einem Mitglied der FDP-Fraktion geworden, das ernst genommen wird. Schneeberger ist kein absolutes «Alphatier», doch wenn sie redet, hören ihr die Fraktionskollegen zu. Mit der Delegation in die aus freisinniger Sicht zentrale Kommission für Wirtschaft und Abgaben wurde die Baselbieterin von der Bundeshausfraktion sozusagen geadelt. Sie politisiert auf Parteilinie, gilt als dossiersicher und fleissig, sie konzentriert sich stark auf die Themen Wirtschaft und Finanzen. Das könnte auch zum Nachteil werden: Die Dossierverteilung im Bundesrat ist für einen Neuling kein Wunschkonzert. Als mögliche Bundesrätin ins Gespräch gebracht wurde Schneeberger vom Baselland-stämmigen SVP-Nationalrat Thomas Matter im Zusammenhang mit der Burkhalter-Nachfolge. Noch ist sie kein Thema. Sollte sie es einmal werden, müsste sie sich eine dickere Haut zulegen. ch
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