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U-Abo kommt auf das Smartphone

Nun gibt es eine neue App für das U-Abo. Lange Warteschlangen bei den Kundenzentren der BVB und BLT oder der Post sollen der Vergangenheit angehören.

Eine App soll die bisherige Papierquittung beim U-Abo ablösen.
Eine App soll die bisherige Papierquittung beim U-Abo ablösen.
Dominik Plüss
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Das Umweltschutz-Abo, das ÖV-Abo der Region Basel, wird Smartphone-tauglich: Eine am Montag vorgestellte App soll die bisherige Papierquittung ablösen. Laut Vertretern der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und Baselland Transport (BLT) ist die Abo-App für Smartphones eine Schweizer Premiere.

«Wir betreten Neuland», sagte BVB-Direktor Erich Lagler am Montag vor den Medien. Im Vordergrund sei der einfach Zugang für Kunden und die Sicherheit des Systems gestanden. Auch sollten die Vertriebskosten möglichst tief gehalten werden.

BLT-Direktor Andreas Büttiker wies darauf hin, dass monatlich 180'000 Personen ein U-Abo des Tarifverbundes Nordwestschweiz (TNW) kaufen. 77 Prozent der Kunden nutzen die Quittung des Einzahlungsscheines als Träger des Abos.

Mit der neuen App können die Kunden nun das Abo selbständig erwerben. Lange Warteschlangen bei den Kundenzentren der BVB und BLT oder der Post sollen der Vergangenheit angehören. Billettautomaten sollen ebenfalls überflüssig werden. Deren Unterhalt verursache hohe Kosten, sagte Büttiker.

Gültigkeit frei wählen

Die kostenlose Abo-App ist ab sofort auf deutsch und englisch nutzbar. Die Kundschaft kann das U-Abo kaufen, erneuern oder auf ein anderes Handy übertragen.

Für das personalisierte Abo muss eine Passfoto und die Kopie einer Identitätskarte abgelichtet werden. Damit muss der Fahrgast bei einer Billettkontrolle keinen amtlichen Ausweis mehr vorlegen.

SDA/lip

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