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«Das Meret-Oppenheim-Hochhaus ist kein liebliches Gebäude»

Jacques Herzog verteidigt seinen neusten Bau im Gundeli und warnt vor einem Umbau des St.-Jakob-Parks.

Eine Verkleinerung des St.-Jakob-Parks sei unsinnig, und zwar aus Gründen der Kosten, der Statik und der Sicherheit, sagt Jacques Herzog.
Eine Verkleinerung des St.-Jakob-Parks sei unsinnig, und zwar aus Gründen der Kosten, der Statik und der Sicherheit, sagt Jacques Herzog.
Dominik Plüss

Architekt Jacques Herzog ist in Basel, München, Hamburg, London und Peking mit Bauten präsent, die er mit seinem Büropartner Pierre de Meuron entworfen hat. In den Medien taucht sein Konterfei eher selten auf: Das letzte grosse Interview gab der Basler Anfang Februar dem «Spiegel».

Herzog empfängt die BaZ am Hauptsitz von Herzog & de Meuron an der Rheinschanze 6 im St.-Johann-Quartier. Eigentlich sei er nicht scharf darauf, Interviews zu geben, sagt er gleich zur Begrüssung, «schon gar nicht in einem kleinen Land wie der Schweiz». Für das Gespräch in einem Sitzungsraum, von dem der Blick auf den Rhein, denRoche-Tower und den Novartis-Campus geht, nimmt sich Herzog dann aber viel Zeit. Mit Leidenschaft redet er über Architektur und Städtebau, über Chancen, die Basel bietet, diese Stadt, die ihm so am Herzen liegt. Am leidenschaftlichsten wird er gegen Schluss des Interviews – als es um den FC Basel geht.

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