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Das lange Warten auf Lottis Ende

Malaienbärin Lotinka ist die letzte Bärendame im Basler Zolli. Nun machen sich Tierschützer Sorgen, sie werde an ihrem Lebensabend nicht artgerecht betreut.

Andrea Schuhmacher
Vietnam, Tschechien, Frankfurt, Basel: Malaienbärin Lotinka, von ihren Pflegern «Lotti» genannt, ist eine weit gereiste Dame.
Vietnam, Tschechien, Frankfurt, Basel: Malaienbärin Lotinka, von ihren Pflegern «Lotti» genannt, ist eine weit gereiste Dame.

Wir schreiben das Jahr 1986. Das Jahr, in dem die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die Welt erschüttert. Weit davon entfernt, in den tropischen Regenwäldern Südostasiens, kommt ein völlig hilfloses, nacktes Malaienbärbaby auf die Welt – die zukünftige Baslerin Lotinka.

Lotti, die zur kleinsten Grossbärenart zählt, wurde wohl in Vietnam geboren. Malaienbären sind gefährdet, zum einen wegen des Verlusts ihres Lebensraumes aufgrund von Waldrodungen, zum anderen weil ihrer Gallenflüssigkeit heilende Kräfte zugeschrieben und sie deshalb gejagt werden. Diesem Schicksal fiel wohl auch Lotinkas Mutter zum Opfer. Nun verwaist, war Lottis Zukunft unsicher.

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