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Das Kleinbasel als Soziologie-Zoo

Vergangene Woche widmete sich das Schweizer Fernsehen in der Sendung «Schweiz aktuell» dem Jugi Drei­rosenbrücke. «Ein klischiertes Gutmenschenwerk», findet unser BaZ-Autor.

Diese Woche sendete «Schweiz aktuell» täglich jeweils gut zehn Minuten eine Tragödie aus dem Kleinbasel. Es ging um Kids, die sich im Jugi Drei­rosenbrücke treffen, und es ging um das Kleinbasel als Mixtur aus «Getto, Parallelgesellschaft und Gewalt». Um es kurz zu machen, das Ganze war klischiertes Gutmenschenwerk: Die Gesellschaft ist schlecht, die Kids sind nur Opfer und die Einzigen, die sich noch wirklich kümmern, sind Sozialarbeiter. Das Ganze war so, dass sich der zurzeit schweigsame Regierungsrat Baschi Dürr per Twitter dazu ausliess: «Das Kleinbasel als exotischer Zolli, vor jedem Käfig ein paar farbige Momente und nette Kommentare von Anthropologen.»

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