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«Das Geheimnisvolle geht verloren»

Der Kinderpsychologe Allan Guggenbühl spricht im Interview über Sexualunterricht und Grenzüberschreitungen von Erwachsenen.

Fordert weniger Doktrin: Allan Guggenbühl kritisiert die zunehmende Einmischung in private Angelegenheiten der Schüler.
Fordert weniger Doktrin: Allan Guggenbühl kritisiert die zunehmende Einmischung in private Angelegenheiten der Schüler.
Henry Muchenberger

Herr Guggenbühl, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie den Erfahrungsbericht der Klasse 3s lasen?

Dazu gibt es einige Dinge zu sagen. Sicher ist es ein berechtigtes Anliegen, dass man Kinder aufklären will. Tatsache ist, dass schon kleine Kinder sexuelle Gefühle erleben, aber nicht so konkret. Die genitale Sexualität kommt erst viel später. Doch auch dann überfordert es diese jungen Menschen, so konkret über Sexualität zu sprechen, und häufig sind sie auch peinlich berührt.

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