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Das Ende der Unschuld

Braucht es die römische Angriffsformation des Keils, um eine Musik­anlage unschädlich zu machen? Michael Bahnerth macht sich nach der Favela-Räumung auf dem Messeplatz Gedanken zum Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr.

Mit einem Lachen im Gesicht: Sicherheitsdirektor Baschi Dürr nahm im Februar 2013 sein neues Amt in Angriff.
Mit einem Lachen im Gesicht: Sicherheitsdirektor Baschi Dürr nahm im Februar 2013 sein neues Amt in Angriff.
Pino Covino

So schnell geht das. Basels Sicherheitsdirektor, Regierungsrat Baschi Dürr, wird gerade vom Mann an der Waschmaschine zum Mann in der Waschmaschine. Dort sitzt er nach der letztwöchigen, auf Wunsch und Anzeige der Messe Basel initiierten Favela-Räumung schon ein bisschen weich gespült und sagt mantramässig in präsidialem Grundton via «Tageswoche»-Interview allen, die es hören möchten: «Der Einsatz war verhältnismässig. Ich stehe hinter meinen Leuten.» Braver Baschi, guter Soldat.

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