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Das alte Basler Geld liebt die Diskretion

Die reichen Basler bleiben der Region meist treu – vor allem, wenn sie das Geld geerbt haben. Selfmade-Multimilonäre hingegen ziehen mit ihrem «neuen Geld» oft weg.

Dieter Bachmann

Die Region Basel ist ein hartes Pflaster, zumindest für die Rechercheure der «Bilanz»: «Es ist extrem schwierig, an Informationen zu kommen», sagt Stefan Lüscher, Redaktor bei dem Wirtschaftsmagazin, dessen Rangliste der reichsten Schweizer heute erscheint. «Basel ist sehr verschwiegen, zudem gibt es vor allem altes Geld, das zum Teil noch auf die Industrialisierung zurückgeht», sagt er. Dies im Unterschied zu Regionen wie Zürich, in denen es zusätzlich auch viel junges Geld gibt, etwa aus der Finanzbranche. Es ist aber auch eine andere Gruppe von Reichen als es sie in Tiefsteuerkantonen wie Zug und Schwyz gibt oder in der Waadt, wo die Pauschalbesteuerung viele Ausländer hinlockt.

Tatsächlich gab es ausser den beiden Selfmade-Multimillionären aus der Pharmabranche (Alice Huxley, Speedel und dem Ehepaar Clozel, Actelion) in den vergangenen Jahren keine Zugänge in der Region zu verzeichnen.

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