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Curt Glaser im Fadenkreuz der Nazis

Der Kunsthistoriker und Sammler wurde 1933 Opfer von Säuberungsaktionen. Im selben Jahr verkaufte Glaser Kunstwerke nach Basel – ein äusserst fragwürdiger Handel.

Curt Glaser, Kunstsammler und Direktor der Berliner Kunstbibliothek, in seiner Wohnung, als die Nazis noch nicht an der Macht waren. Foto: Getty Images
Curt Glaser, Kunstsammler und Direktor der Berliner Kunstbibliothek, in seiner Wohnung, als die Nazis noch nicht an der Macht waren. Foto: Getty Images

Er war ein bedeutender Kunsthistoriker und ein leidenschaftlicher Sammler: Curt Glaser (1879–1943). Von 1924 bis 1933 war er Direktor der Kunstbibliothek in Berlin. Bereits vor der Machtergreifung Hitlers hat der «Stürmer» explizit gegen Glaser ­gehetzt. Er war für die Nazis ein Symbol des «jüdischen Zersetzungsgeistes», der «ausgemerzt» werden müsse.

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