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Candrian übernimmt den «Mutz»

Die Zürcher Firma betreibt bereits «Kunsthalle» und Campari Bar. Das Basler Traditionslokal Zum Braunen Mutz wird ab Oktober 2010 umfassend saniert.

Anfang Jahr berichtete die BaZ erstmals darüber, dass sich die Eigentümerin PSP Swiss Property ernsthafte Gedanken über die weitere Nutzung des «Braunen Mutz» macht. Seither war die Zukunft des Basler Traditionslokals am Barfüsserplatz Stadtgespräch.

In den vergangenen Monaten gab es mindestens so viele Gerüchte, wie im «Bruune» an einem guten Abend Stangen Bier getrunken werden. Ein Gerücht, das sich äusserst hartnäckig hielt, war, dass eine Fastfood-Kette im Lokal einziehen könnte. Nun, fast ein Jahr später, hat sich die Zukunft des «Braunen Mutz» geklärt: Die Zürcher Firma Candrian Catering AG, einer der bedeutendsten Player in der Schweizer Gastro-Szene, wird das Traditionslokal künftig betreiben. Dies bestätigt Vasco Cecchini, Kommunikationschef der PSP Swiss Property, gegenüber der BaZ.

Die Firma Candrian, die unter anderem die Restaurationsbetriebe im Zürcher Hauptbahnhof sowie die Brasserie Lipp in Zürich führt, ist mittlerweile auch in Basel bestens bekannt: Sie betreibt bereits ein anderes Traditionslokal in der Innenstadt – die «Kunsthalle» mitsamt der Campari Bar, wo seit Mitte Jahr Daniel Staffiere wirtet.

VOLKSNÄHE.Anders als bei der «Kunsthalle» wird es beim «Braunen Mutz» noch einige Zeit dauern, ehe die Firma Candrian das Zepter übernehmen wird. Der Vertrag mit dem langjährigen Betreiber Alfred Rickhoff läuft gemäss Cecchini bis Ende September 2010, also noch gut zwei Jahre. Danach, ab Oktober 2010, soll das Lokal einer umfassenden, rund ein Jahr dauernden Sanierung unterzogen werden. Während den Sanierungsarbeiten bleibt der «Braune Mutz» geschlossen, die Eröffnung ist für 2011 vorgesehen.

Dem Vernehmen nach sollen sich verschiedene Interessenten um die Übernahme des «Braunen Mutz» bemüht haben. Die PSP Swiss Property, die Eigentümerin bleiben wird, hat gemäss Cecchini einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem sich mehrere Bewerber meldeten. Den Ausschlag zugunsten der Firma Candrian habe gegeben, dass diese ein überzeugendes Brasserie-Konzept vorgelegt habe. Im Erdgeschoss des Lokals soll künftig eine «volksnahe Brasserie mit gutbürgerlichem, vorwiegend schweizerischem Küchenangebot und einer reichhaltigen Bierauswahl» entstehen. Im oberen Geschoss sollen «Ambiente und Angebot die Erwartungen eines anspruchsvollen Publikums» erfüllen. Cecchini: «Wir wollen, dass die Tradition beibehalten werden kann.»

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