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Biozentrum-Hochhaus wird teurer als geplant

Ende 2017 will die Universität Basel auf dem «Schällemätteli»- Areal ein neues Hochhaus beziehen. Die beiden Basel gewähren dem Projekt ein Darlehen von je 158 Millionen Franken.

Die Bauarbeiten für das Hochhaus auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses «Schällemätteli» sollen am 1. Juli 2013 beginnen.
Die Bauarbeiten für das Hochhaus auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses «Schällemätteli» sollen am 1. Juli 2013 beginnen.

Der Neubau für das Biozentrum der Universität Basel soll 259 Millionen Fr. kosten - rund 20 Millionen Fr. mehr als angekündigt. Mitsamt den Einrichtungen kostet das neue Biozentrum 328 Millionen Franken. Die beiden Basel wollen für das Projekt Darlehen von je 158 Millionen Franken gewähren.

2010 war der Entwurf «chroma» der Zürcher ilg santer architekten aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen. Dieser Neubau, ein 73 Meter hoher Turm, soll das heutige 47 Jahre alte Uni-Biozentrum ersetzen. Vor zwei Jahren waren die Baukosten noch auf rund 240 und die Gesamtkosten auf rund 300 Millionen Franken beziffert worden.

Jetzt gehen die Regierungen gemäss einer Mitteilung vom Dienstag von Gesamtkosten von 327,6 Millionen Franken aus. Darin eingeschlossen sind Finanzierungskosten von 11,1 Millionen Franken, Umzugskosten und weiteres. Der Bund soll 68,7 Millionen Franken beisteuern. Das erwartete Nettodarlehen an die Uni von 258,9 Millionen Franken wird hälftig geteilt, sodass die beiden Kantone je 129,5 Millionen Franken beitragen sollten.

Baubeginn zum Sommerferien-Beginn

Der Segen der Parlamente in Basel und Liestal zu den Darlehen wird im März erwartet, denn die Bauarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses «Schällemätteli» sollen am 1. Juli 2013 beginnen. Die Inbetriebnahme des Turms für rund 550 Mitarbeitende und 800 Studierende ist auf September 2017 angesetzt.

Rund um das 16-stöckige Biozentrum ist ein Freiraum vorgesehen, der dem Life Sciences-Campus als «städtischer Platz» dienen soll. Auf dem «Campus Schällemätteli» sind später auch noch Bauten für das ETH-Institut sowie die Uni-Bereiche Physik und Chemie geplant. Der Turm wirke als weit sichtbare «Landmarke», hiess es weiter.

Der Biozentrum-Turm soll die bestmögliche Energieeffizienz auf Minergie-P-Niveau aufweisen. Gemäss dem Universitäts-Staatsvertrag von 2006 gehören die Gebäude der Uni, jeweils mit Baurechtsvertrag. Für die Bauherrschaft wird eine bikantonale Projektorganisation gebildet, mit Vertretungen beider Kantone und der Uni.

SDA/amu

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