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Bethesda tritt auf die Bremse

Der Kanton Basel-Stadt subventioniert dem Bethesda-Spital 150 Geburten pro Jahr. Dieses Kontingent ist bereits ausgeschöpft. Grundversicherte Baslerinnen können sich ab sofort nicht mehr zum Gebären anmelden.

Grundversicherte Frauen aus dem Kanton Basel-Stadt können derzeit nur im Unispital gebären.
Grundversicherte Frauen aus dem Kanton Basel-Stadt können derzeit nur im Unispital gebären.
Colourbox

Die Situation ist unbefriedigend. Basler Frauen, die nur über eine Grundversicherung verfügen, können sich bereits jetzt nicht mehr für eine Geburt im Bethesda-Spital anmelden. Entsprechende BaZ-Informationen muss Bethesda-Spital-Direktor Jürg Matter bestätigen. Das Bethesda-Spital habe bis Mitte April 151 Anmeldungen für Geburten von grundversicherten Basler Frauen erhalten. «Darum haben wir jetzt die Bremse ziehen müssen.» Denn der Kanton Basel-Stadt subventioniert dem Bethesda-Spital jährlich nur 150 Geburten. Nicht betroffen vom Anmeldestopp sind halbprivat- und privatversicherte Frauen. Aber auch grundversicherte Baselbieterinnen mit Zusatzversicherung dürfen weiterhin im Bethesda gebären. Diese groteske Situation sei «den Frauen nur sehr schwer zu erklären», räumt Matter ein (siehe unten stehenden Artikel «Baslerinnen sind in Basel benachteiligt»).

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