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Besetzer wollen abgebrannte Villa Rosenau wieder aufbauen

Die Villa Rosenau ist nach dem Brand einsturzgefährdet. Ein Teil der Besetzer stört das nicht. Sie sind bereits wieder eingezogen.

Der 29-jährige Kori kann es noch nicht recht fassen, dass das Refugium zu grossen Teilen ein Raub der Flammen wurde. Fotos
Der 29-jährige Kori kann es noch nicht recht fassen, dass das Refugium zu grossen Teilen ein Raub der Flammen wurde. Fotos
Lukas Bertschmann
Laut einem Bewohner ist der Brand von diesem komplett verkohlten und nun zugedeckten Wohnwagen ausgegangen.
Laut einem Bewohner ist der Brand von diesem komplett verkohlten und nun zugedeckten Wohnwagen ausgegangen.
Lukas Bertschmann
Die Hälfte der Villa Rosenau ist dem Brand zum Opfer gefallen.
Die Hälfte der Villa Rosenau ist dem Brand zum Opfer gefallen.
Kostas Maros
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Die Luft riecht verkohlt in der besetzten Villa Rosenau. Auf dem Parkettboden im Hochparterre befinden sich ein Cocktail aus Löschwasser und Schmutz. Ein Feuerlöscher liegt umgestürzt in der Sauce. Zertrümmerte Ziegelsteine komplettieren die Szenerie. Es zieht ein kühler Wind durch die verkohlten Fensterrahmen – die Scheiben sind geborsten. Das Dach ist provisorisch mit einer grünen Plane abgedeckt. So regnet es nicht hinein. Die Hälfte der Villa Rosenau ist in den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags ein Raub der Flammen geworden. Möglich, dass das Feuer von einem Wohnwagen auf der Nordseite auf die Fassade hinübergesprungen ist. Zu sehen ist noch die Anhängerkupplung – und eine angesengte Gasflasche. Dennoch bewegen sich drei Leute in der Halbruine. Sie geben einem Radiomann Auskunft.

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