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Basler Weihnachtsmarkt soll familienfreundlicher werden

Der Verein der Basler Weihnacht präsentierte für dieses Jahr einige Neuheiten. Zudem wurde auch die Popularität der «Weihnachtsstadt Basel» verdeutlicht.

Ab Donnerstag leuchten die Stände am Weihnachtsmarkt wieder.
Ab Donnerstag leuchten die Stände am Weihnachtsmarkt wieder.
Basel Tourismus

Die Temperaturen sinken, früh wird es dunkel, und ehe man sich versieht, fängt die Basler Innenstadt an zu leuchten. Wie jedes Jahr fangen die Geschäfte früh damit an, Adventskalender sowie Christbaumkugeln und Gutzi in die Schaufenster zu stellen. Dies kann nur eines heissen: Die Adventszeit steht bevor, eine der hektischsten, aber auch schönsten Zeiten des Jahres. Ein elementarer Bestandteil in dieser Zeit ist der Basler Weihnachtsmarkt. Dieser richtet sich in diesem Jahr stärker an das Thema Familie, wie der Präsident des Vereins Basler Weihnacht, Gabriel Barell, an der gestrigen Pressekonfrenz sagte.

Den Start der «Basler Weihnacht» markiert die Ouvertüre auf dem Münsterplatz an diesem Donnerstag, wenn Regierungsrätin Elisabeth Ackermann um 18.30 Uhr die Weihnachtsbeleuchtung einschaltet. Musikalisch begleitet vom Extrachor des Theaters Basel und erstmalig von der Opernsängerin Antonia Bourvé. Die Besucher erwarten 160 dekorierte Stände mit dem bekannten kulinarischen sowie handwerklichen Angebot. Freuen darf man sich aber auch auf einige Neuigkeiten und Highlights für die ganze Familie, vor allem die jüngere Generation kommt dabei ganz auf ihre Kosten. Generell steht das Thema «Familie» dieses Jahr im Fokus. Der Künstler Tarek Moussalli widmet sich mit seinem Tassendesign ebenfalls diesem Thema. So ziert die Familie «Baslerstab» die diesjährige Tasse. Zu sehen ist eine ganze Familie beim Kauf ihres Weihnachtsbaums.

Kulinarisches Angebot als Schwerpunkt

Die Adventsgasse in der Rheingasse im Kleinbasel, ist auch dieses Jahr wieder mit von der Partie. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem kulinarisschen Angebot wie den Fondueplausch oder den Buden mit süssen und herzhaften Speisen. Der Märchenwald der Robi-Spiel-Aktion auf dem Münsterplatz ist dieses Jahr besonders hervorzuheben. «Ich als alter Pfadi-Enthusiast freue mich ausserordentlich über diese Attraktion», sagt Gabriel Barell. Familien können dort zum Beispiel Stockbrot backen.

Wer sich trotz der Kälte lieber auf dem Rhein vergnügen möchte, kann dies auf dem neuen Schiff der Flotte, dem Rhystärn, machen, das mit stimmungsvoller Dekoration sowie einem Fondue-Angebot lockt. Eine weitere Neuheit ist die Adventsbox auf dem Marktplatz, bei der verschiedene DJs mit unterschiedlichen musikalischen Herangehensweisen die Besucher in weihnachtliche Stimmung bringen.

Beliebte Weihnachtsstadt

Bei der Pressekonferenz wurden jedoch nicht nur Neuheiten angepriesen, sondern auch verdeutlicht, wie die «Weihnachtsstadt Basel» sich in den letzten Jahren punkto Popularität gesteigert hat. Die Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing, Sabine Horvath, brachte Statistiken mit, die dies untermalen. So stieg die Anzahl an Logiernächten im Dezember in den letzten zehn Jahren von 70000 auf knapp 114000. Auch die Auslastung der Hotels bewegte sich im Dezember 2018 im Bereich von 75 Prozent. Somit ist, gegenüber dem Jahr 2008, ein Anstieg von 25 Prozent zu verzeichnen.

Dies sei auch auf die Marketingkampagne zurückzuführen, bei welcher der Social-Media-Aspekt im Vordergrund gestanden habe, so Sabine Horvath. Ebenfalls sei zu vermerken, dass das weihnachtliche Erlebnis in Basel für viele ein mehrtägiges Unterfangen ist. Man rangiere damit, im europäischen Vergleich, in den gleichen Werten wie die grossen Weihnachtsstädte. Die Anzahl an Touristen aus den angrenzenden Ländern ist um 4 Prozent gestiegen.

Auch der Geldbeutel scheint im Vergleich zu den Vorjahren deutlich lockerer zu sitzen. So gaben die Besucher letztes Jahr durchschnittlich 90 Franken pro Kopf aus. Ein immenser Anstieg im Vergleich zu den 67 Franken im Jahr 2014.

Was die Sicherheit anbelangt, so verstärkt die Basler Polizei, wie auch bei anderen Grossveranstaltungen, ihre Dispositive. Neben den Fuss- und Fahrzeugpatrouillen werden, vergleichbar mit dem Vorjahr, mögliche Zufahrten zu den Marktgeländen mit mobilen baulichen Massnahmen oder mit Fahrzeugen erschwert. So wird sichergestellt, dass jeder Besucher den Weihnachtsmarkt in entspannter Atmosphäre geniessen kann.

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