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Basler Tourismus legt um 13,8 Prozent zu

Mit dem Tourimsus in Basel ist es im August weiter aufwärts gegangen. Mit 89'617 Übernachtungen wurde das Vorjahres-Ergebnis um 13,8 Prozent übertroffen - der Mittelwert der letzten zehn Jahre um 38,2 Prozent.

Der hohe Frequenzanstieg ist sowohl Gästen aus dem Inland als auch aus dem Ausland zuzuschreiben: Inlandgäste buchten 25'193 Logiernächte, 3865 oder 18,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die ausländische Nachfrage stieg um 7018 oder 12,2 Prozent auf insgesamt 64'424 Logiernächte, wie das Statistische Amt Basel-Stadt am Dienstag mitteilte.

Die europäische Kundschaft machte im Berichtsmonat rund drei Viertel der ausländischen Nachfrage aus. Spitzenreiter im Europa-Ranking war wie gewohnt Deutschland mit 16'426 Logiernächten (+1409; +9,4%). Bemerkenswert ist die Zunahme der Nachfrage aus den europäischen Märkten mit einem kleineren Gästeaufkommen wie Spanien (+960 Logiernächte; +42,0%), den Niederlanden (+511; +17,8%), Schweden (+500; +129,5%) und Finnland (+327; +302,8%).

Erfreulich sei auch die Zuwachsrate von 21,3 Prozent aus dem Reisemarkt USA mit 6781 Übernachtungen. Von den aussereuropäischen Ländern kamen deutlich mehr Besucher als vor Jahresfrist aus den Golf-Staaten (+982; +61,7%). Einbussen mussten vor allem bei den Gästen aus Italien (-509; -12,1%), Japan (-338; -28,3%), Österreich (-120; -10,2%) und Grossbritannien (-105; -1,5%) hingenommen werden.

Hohe Kapazitätsauslastung

Die Gästezimmer waren im August durchschnittlich zu 61,4 Prozent ausgelastet. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,5 Prozent angestiegen, obwohl die Zahl der angebotenen Zimmer seither um 2,7 Prozent zugenommen hat. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Gäste belief sich auf 1,93 Tage. Wie bis anhin war der Aufenthalt inländischer Gäste (1,81 Tage) kürzer als derjenige von ausländischen Gästen (1,98 Tage).

Die Basler Hotelbetriebe registrierten seit Jahresbeginn insgesamt 673'090 Logiernächte, was einer Zunahme von 58'008 oder 9,4 Prozent entspricht. Stark nahm in erster Linie die von den Inlandgästen generierte Logiernächtezahl zu. Die 195'383 Übernachtungen bedeuten 31'964 Logiernächte oder 19,6 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Auch die ausländischen Gäste übernachteten häufiger, ihre Zunahme um 26'044 oder 5,8 Prozent auf 477'707 Logiernächte fiel aber vergleichsweise gering aus.

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