Basler Staatsanwaltschaft bringt 12 Fussball-Schläger vor Gericht

Wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen unter Fussballfans nach dem Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern vom 19. Mai 2018 wurde nun Anklage erhoben.

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern kam es nahe des Stadions zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Hooligans von Zürcher Fussballclubs und Basler Fans. (Symbolbild)

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern kam es nahe des Stadions zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Hooligans von Zürcher Fussballclubs und Basler Fans. (Symbolbild)

(Bild: Keystone)

Nach einem Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern ist es in Basel zu heftigen, gewalttätigen Auseinandersetzungen unter Fussballfans gekommen. Nun hat die Staatsanwaltschaft gegen insgesamt zwölf Personen beim Strafgericht Anklage erhoben.

Bei der Mehrheit der Beschuldigten handelt es sich um Anhänger von Zürcher Fussballclubs, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Freitag nach Abschluss der Voruntersuchung mitteilte. Die übrigen Beteiligten seien der Anhängerschaft des FC Basel und des Karlsruher SC zuzuordnen.

Mehrere Dutzend gewalttätige Fussballfans

Bei den Beschuldigten handelt es sich um sechs Schweizer im Alter von 22 bis 36 Jahren, zwei Deutsche im Alter von 24 und 31 Jahren, zwei Italiener im Alter von 31 und 35 Jahren sowie um einen 28 Jahre alten Serben und einen 24-jährigen Syrer. Vor Gericht kommen sie wegen Raufhandels, Körperverletzung, Landfriedensbruchs, Vergehen gegen das Waffengesetz und kantonalen Übertretungen.

Zwei Schweizer im Alter von 29 und 46 Jahren sind bereits per Strafbefehl verurteilt worden, dies laut Staatsanwaltschaft wegen Raufhandels und Strassenverkehrsdelikten. Mehrere weitere Verfahren mussten eingestellt werden, weil die Täterschaft nicht nachgewiesen werden konnte.

In die Auseinandersetzung vom 19. Mai 2018 rund um das Stadion St. Jakobs-Park waren mehrere Dutzend gewalttätige Fussballfans verwickelt. Mehrere zogen sich Verletzungen zu und mussten ins Spital eingewiesen werden oder suchten selbst die Notfallstation auf. Etliche konnten noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchten.

noe/sda

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