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Basler Spitzenkoch ist tot

Der Koch des Basler Restaurants «Matisse», Friedrich Zemanek, ist tot. Er verstarb am Montag – am Tag als er im Gastroführer Gault Millau neu aufgenommen wurde.

Die Todesursache des 51-jährigen Spitzenkochs ist nicht bekannt. Zemanek galt als einer der innovativsten und kreativsten Köche der Schweiz und war Team-Capitain der Schweizer Kochnationalmannschaft.

Sein Restaurant «Matisse» an der Burgfelderstrasse wurde vor zwei Tagen erstmals von der Gastro-Bibel Gault Millau mit 14 Punkten ausgezeichnet. «Wenn ein Koch etwas bietet, kommen die Gäste auch von weit her», meinten die Tester im Hinblick auf die etwas periphere Lage des Lokals am Montag gegenüber der Basler Zeitung.

Für Kilian Michlig, Team-Chef der Schweizer Nationalmannschaft, war Zemanek «der kreativste Kopf der Schweizer Gastronomie». Er habe immer wieder Neues gebracht und sei nie stehen geblieben, sagte Michlig zur Nachrichtenagentur sda.

Friedrich Zemanek ist in der Tschechoslowakei aufgewachsen und mit den Eltern noch während der Kochlehre nach Deutschland umgezogen, Seine Lehre beendete er in Villingen-Schwenningen. 1990 kam er in die Schweiz. Nach Angaben Michligs war Zemanek verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Mehr zum tragischen Tod des Spitzenkochs lesen Sie am Donnerstag in der BaZ.

SDA/ras

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