Basler Regierung will höhere Beiträge an Suchthilfe zahlen

200'000 Franken mehr pro Jahr sollen die privaten Einrichtungen erhalten.

Die Beitragserhöhung soll insbesondere den ambulanten Suchtberatungsangeboten zugutekommen.

Die Beitragserhöhung soll insbesondere den ambulanten Suchtberatungsangeboten zugutekommen.

(Bild: Keystone Nicole Pont)

Die Basler Regierung möchte die Staatsbeiträge an private Einrichtungen der Suchthilfe um 200'000 Franken pro Jahr erhöhen. Insgesamt beantragt die Exekutive dem Grossen Rat Beiträge in der Höhe von 18,6 Millionen Franken für die Jahre 2020 bis 2023.

Zu den eigentlichen Staatsbeiträgen kommen noch Beiträge aus dem Alkoholzehntel und dem Glücksspielabgabe-Fonds dazu. Am Schluss stünde demnach ein Betrag von 20.1 Millionen Franken zur Verfügung, teile die Basler Regierung am Dienstag mit. Bei den berücksichtigten Trägerschaften handelt es sich um die Stiftung Suchthilfe Region Basel, die Stiftung Sucht, die Stiftung Blaues Kreuz/Musub beider Basel und den Verein Frau Sucht Gesundheit. Die Beitragserhöhung soll insbesondere den ambulanten Suchtberatungsangeboten zugutekommen.

Auch bei der Kultur sieht die Regierung Handlungsbedarf: Sie möchte den 1960 erbauten Theatersaal der Berufsfachschule (BFS) für 2,2 Millionen Franken sanieren und ausbauen lassen. Der Saal sei heute sanierungsreif und werde so künftig multifunktional nutzbar, teilte sie am Dienstag in Beantwortung eines SP-Anzugs mit.

kha/sda

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