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Basler Regierung ist gegen den Rheinuferweg

Der Regierungsrat hat sich gegen die Initiative für einen Steg unterhalb des Münsterhügels ausgesprochen. Der Mehrwert der Verbindung zwischen Wettstein- und Mittlerer Brücke sei gering.

Dem Münsterhügel entlang: Die durchgehende Verbindung zwischen Wettstein- und Mittlerer Brücke ist seit Jahren ein Thema.
Dem Münsterhügel entlang: Die durchgehende Verbindung zwischen Wettstein- und Mittlerer Brücke ist seit Jahren ein Thema.
Henry Muchenberger

Der Basler Grosse Rat soll die Initiative «Grossbasler Rheinuferweg jetzt!» dem Volk unformuliert und mit Empfehlung auf Ablehnung vorlegen: Das hat am Dienstag die Basler Regierung in ihrem Bericht zu dem 2012 eingereichten Volksbegehren beantragt.

Der Bericht zeige in erster Linie auf, welche rechtlichen Voraussetzungen die Erstellung eines Rheinuferwegs am Münsterhügel erfüllen müsste, teilte die Regierung mit. Sie erachte den Mehrwert eines Grossbasler Uferwegs zwischen Wettstein- und Mittlerer Brücke als gering; ein solches Projekt werde als nicht prioritär eingestuft.

Ein Komitee hatte die Initiative mit über 3700 Unterschriften eingereicht. Das Begehren verlangt den Bau eines durchgehenden Fussgängerstegs unterhalb der Pfalz am Rhein. Bereits ein früherer Versuch der Christoph Merian Stiftung (CMS) zu einer Teilschliessung der Lücke war 2002 vor dem Appellationsgericht am Denkmalschutz gescheitert.

SDA/jg

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