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Basler Regierung bleibt rot-grün

Die Basler Wähler haben entschieden: Die sechs Regierungsräte, die für eine weitere Amtsperiode angetreten sind, wurden souverän wiedergewählt.

Die wieder gewählten Regierungsräte präsentieren sich strahlend im Wahlforum: Christoph Eymann (LDP), Hans-Peter Wessels (SP), Eva Herzog (SP), Guy Morin (GB), Carlo Conti (CVP) und Christoph Brutschin (SP) (v.l.n.r.).
Die wieder gewählten Regierungsräte präsentieren sich strahlend im Wahlforum: Christoph Eymann (LDP), Hans-Peter Wessels (SP), Eva Herzog (SP), Guy Morin (GB), Carlo Conti (CVP) und Christoph Brutschin (SP) (v.l.n.r.).
Keystone
Im Bürgerlichen Lager blieb die Stimmung bei der Bekanntgabe des Schlussreslutats der ersten drei Regierungs-Plätzen recht trocken – alle drei belegt die SP.
Im Bürgerlichen Lager blieb die Stimmung bei der Bekanntgabe des Schlussreslutats der ersten drei Regierungs-Plätzen recht trocken – alle drei belegt die SP.
Lukas Bertschmann
Rotgrüne Freude: Guy Morin beglückwünscht Regierungsratskollegin Eva Herzog zu ihrem Spitzenresultat.
Rotgrüne Freude: Guy Morin beglückwünscht Regierungsratskollegin Eva Herzog zu ihrem Spitzenresultat.
Joël Gernet
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Der Stadtkanton wird auch in der kommenden Legislatur von einer rot-grünen Mehrheit regiert. Das Resultat der Basler Regierungsratswahlen läst keine Zweifel offen: Die sechs angetretenen bisherigen Regierungsräte haben alle das absolute Mehr erreicht. Spizenreiterin ist wie schon 2008 Eva Herzog (SP) mit 30'182 Stimmen. Hinter Herzog erzielten die beiden anderen SP-Regierungsräte Christoph Brutschin und Hans-Peter Wessels ebenfalls Spitzenresultate. Die bürgerliche Deputation wird angeführt von Carlo Conti (CVP). Auf Rang fünf folgt Regierungspräsident Guy Morin von den Grünen. Platz sechs belegt schliesslich LDP-Regierungsrat Christoph Eymann. Das absolute Mehr nach Auszählung der brieflich Stimmenden liegt bei 21'983 Stimmen.

Noch offen ist, wer den Sitz des zurückgetretenen Justiz- und Sicherheitsdirektors Hanspeter Gass (FDP) erben wird. Hier wird am 25. Nvember ein zweiter Wahlgang entscheiden müssen. Das absolute Mehr klar verfehlt haben die beiden FDP-Kandidaten Baschi Dürr und Christophe Haller. Sie liegen jedoch deutlich vor den beiden SVP-Bewerbern Patrick Hafner und Lorenz Nägelin.

Zufriedene Wiedergewählte

Die Wähler haben damit den Angriff der bürgerlichen Parteien unterbunden. «Das Ziel der bügerlichen Mehrheit wird voraussichtlich nicht erreicht», stellt Baschi Dürr nüchtern fest. «Aber ich bin froh in den Top 7 zu sein.» Ebenfalls froh ist Christoph Brutschin. Vor allem darüber, dass er nicht in den zweiten Wahlgang muss: «Das Wirtschaftsdepartement hatte etwas weniger medienwirksame Themen über die letzten vier Jahre gesehen. Dennoch hat es mir jetzt gut gereicht.»

Grund zum Jubeln hat auch Hans-Peter Wessels mit dem drittbesten Resultat: «Ich bin sehr zufrieden.» Insbesondere über die Wiederwahl des gesamten Kollegiums freute sich Wessels.« Das ist Ausdruck dafür, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre im Gremium.»

Gesundheitsdirektor Carlo Conti begann den Wahlsonntag mit einem guten Gefühl: «Ich bin im laufenden Kontakt mit der Bevölkerung, von der ich viel direktes Feedback erhalte. Ich bekam den Eindruck, dass die Leute denken, ich mache meine Sache recht.» Die Stossrichtung für die nächsten vier Jahre sei nun angesichts der schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage klar: «Wir werden die Verteilung der Finanzen sehr genau anschauen müssen. Und der Kampf für den Ausgleich der für Basel-Stadt ungerechten Berechnung der Krankenkassenprämien geht auch weiter.»

Regierungspräsidium noch offen

Noch nicht ganz entschieden ist die Wahl ins Regierungspräsidium. Guy Morin hat zwar 49,4 Prozent der Stimmen auf sich vereint, das absolute Mehr und damit die Wahl im ersten Gang knapp verpasst. Erster Verfolger Morins ist auch hier Baschi Dürr.

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