Basler Linksextreme zerstören Deutschlandflagge

Bei einer Rojava-Kundgebung am Badischen Bahnhof kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei kontrollierte fünf Personen, entliess sie jedoch wieder.

Bei verschiedenen Demonstrationen forderten Basler Linksextreme bereits, die türkische Besatzungsarmee solle von der nordsyrischen Stadt Afrin abziehenn. Eine Forderung, die in wesentlich friedlicher Manier auch von Kurden in Basel gestellt wird.

Bei verschiedenen Demonstrationen forderten Basler Linksextreme bereits, die türkische Besatzungsarmee solle von der nordsyrischen Stadt Afrin abziehenn. Eine Forderung, die in wesentlich friedlicher Manier auch von Kurden in Basel gestellt wird.

(Bild: barrikade.info)

Eine grössere Gruppe Linksextreme scherte am Samstag aus einer friedlich laufenden Kundgebung auf der Claramatte aus. Gemäss Angaben der Basler Polizei zogen sie zum Badischer Bahnhof weiter. Einige der Truppe drangen in einen Vorhof ein und zerstörten eine gehisste deutsche Flagge. Da dies zu schnell und nicht vorhersehbar passiert sei, habe die Polizei nicht eingreifen können.

Beim Messeplatz kontrollierte sie später fünf Personen im Alter von 17 und 35 Jahren, die sich von der Gruppe gelöst hatten. Drei Personen entliess sie vor Ort, zwei mussten auf die Wache mitkommen, wurden wenig später jedoch ebenfalls entlassen. Die Polizei stellte ausserdem verdächtiges Material wie Handschuhe und Vermummungsmaterial sicher.

Die Kundgebung auf der Claramatte fand unter dem Titel «Rojava verteidigen» statt. Die Demonstranten wollten einmal mehr auf die türkische Besetzung der nordsyrischen Provinz Afrin aufmerksam machen. Das syrische Gebiet Rojava, zu dem die Provinz gehört, solle nicht vollständig an die Türken fallen.

kha

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