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Basler Abstimmungsbüchlein ab November in neuem Design

«Kürzer, verständlicher und klarer strukturiert»: So soll sich das Abstimmungsbüchlein des Kantons Basel-Stadt in Zukunft präsentieren.

Das Basler Abstimmungsbüchlein wird «kürzer, verständlicher und klarer strukturiert».
Das Basler Abstimmungsbüchlein wird «kürzer, verständlicher und klarer strukturiert».
Keystone

Im Rahmen der Neukonzeption der Abstimmungskommunikation hat die Basler Regierung dem neuen Abstimmungsbüchlein am Dienstag ihren Segen erteilt. Erstmals in der neuen Form erschient es im Hinblick auf die Abstimmung vom 25. November, wie die Regierung mitteilte. Über welche kantonale Vorlagen dann entschieden wird, ist indes noch offen.

Das Abstimmungsbüchlein wird in Zukunft weniger umfangreich sein als bisher. Neu können sich die Stimmberechtigten unter der Rubrik «In Kürze» auf nur einer Seite einen Überblick über eine Vorlage verschaffen.

Vertiefte Informationen mit Inhalt und Hintergrund sowie Pro und Contra gibt es künftig unter dem Titel «Im Detail». Initiativ- und Referendumskomitees erhalten für ihre Argumente weiterhin gleich viel Platz wie die Regierung. Für die Detailinformationen sollen nach Auskunft von Vizestaatsschreiber maximal acht Seiten ausreichen.

Mehr Informationen im Internet

Neben den gedruckten Erläuterungen setzt der Stadtkanton für die Abstimmungsinformation verstärkt aufs Internet. Dort werden die Abstimmungserläuterungen vollständig zur Verfügung gestellt. Mit Links wird zudem ein direkter Zugang beispielsweise zur Debatte im Grossen Rat über die Vorlage oder zu Abstimmungskomitees angeboten.

Bisher bestand die Abstimmungsinformationen auf der Website von Basel-Stadt lediglich aus einem PDF des Abstimmungsbüchleins. Ab kommendem Jahr soll laut Greiner jede einzelne kantonale Vorlage im Internet ihre eigene Seite mit diversen Links haben.

Im Abstimmungsbüchlein selbst sollen neben kürzeren und verständlicheren Text vermehrt auch Bilder und grafische Elemente wie Grafiken, Pläne oder Visualisierungen das Interesse der Stimmberechtigten steigern. Jede Abstimmungsvorlage wird mit einem Piktogramm gekennzeichnet, das in den Sozialen Medien als Wiedererkennungsmerkmal dienen soll.

Geringe Mehrkosten

In die neue Abstimmungskommunikation wurden gemäss der Mitteilung auch Anliegen aus parlamentarischen Vorstössen aufgenommen. So wurden etwa einfach verständliche Abstimmungsinformationen für junge Stimmberechtigte verlangt.

Die Mehrkosten sind nach Angaben des Vizestaatsschreibers gering. Weil das Abstimmungsbüchlein wegen dem verstärkten Einsatz von grafischen Elementen nicht mehr verwaltungsintern gestaltet werden kann, steigt der Aufwand pro Jahr um 20'000 Franken. Ein Teil dieser Mehrkosten könne aber dank eines günstigeren Papiers kompensiert werden, sagte Greiner.

SDA/ens

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