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Basels unsicherste Orte

Die Polizei kriegt die Gewalt nicht in den Griff: Basel-Stadt werde auch in Zukunft der kriminellste Kanton der Schweiz bleiben, warnte Sicherheitsdirektor Baschi Dürr. Wo fühlen Sie sich am unwohlsten?

Das Basler Rheinufer ist nachts ein Treffpunkt der Jugend. Immer wieder kommt es dort zu Gewaltdelikten.
Das Basler Rheinufer ist nachts ein Treffpunkt der Jugend. Immer wieder kommt es dort zu Gewaltdelikten.
Kostas Maros
Im Rotlichtviertel rund um die Webergasse sorgten in der Vergangenheit viele gewalttätige Übergriffe, aber auch Schiessereien für Schlagzeilen.
Im Rotlichtviertel rund um die Webergasse sorgten in der Vergangenheit viele gewalttätige Übergriffe, aber auch Schiessereien für Schlagzeilen.
Kostas Maros
In den Trams und Bussen fühlen sich nachts nicht alle wohl. Selbst die Chauffeure werden teilweise Opfer von Angriffen.
In den Trams und Bussen fühlen sich nachts nicht alle wohl. Selbst die Chauffeure werden teilweise Opfer von Angriffen.
Reto Oeschger
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Es vergeht kaum ein Wochenende ohne gröbere Schlägereien oder Messerstechereien in Basel. Manchmal ist sogar eine Schusswaffe im Gebrauch. Am Rheinbord werden Menschen wegen ein bisschen Geld ausgeraubt, in den Ausgangsmeilen gehen sich Betrunkene an die Gurgel und im Stadion ist ein gefahrloser Besuch eines FCB-Spiels nur mit einem gigantischen Polizeiaufgebot zu gewährleisten.

Basel hat ein Gewaltproblem. Mehr als andere Städte, mehr auch als andere vergleichbare Städte in der Schweiz, wie beispielsweise Genf, das auch an der Landesgrenze exponiert ist. Die Polizei findet offenbar das Rezept nicht, um die Gewaltdelikte einzudämmen. Nun soll die Wissenschaft helfen: Eine externe Studie, soll den Ursachen auf den Grund gehen und neue Erkenntnisse bringen.

Parkbussen statt Sicherheit?

Die Leser von baz.ch halten davon wenig. Für viele sind die Gründe für die Misere klar, wenn auch für jeden anders. Die Einwanderung sei schuld, schreiben die Einen in den Kommentaren, das sei die Quittung der offenen Grenzen. Andere kritisieren die Polizeileitung und insbesondere deren Vorsteher Baschi Dürr. Dieser fülle lieber die Staatskasse und setze die Ressourcen der Polizei daher zum Parkbussen verteilen ein. In Genf seien zudem mehr Polizisten unterwegs und dies vor allem auch zu Fuss, schreiben Dritte, in Basel habe die Polizei anscheinend Angst auf die Strasse zu gehen.

Ob die Polizei ihre Arbeit gut macht, soll an dieser Stelle aber nicht das zentrale Thema sein. Vielmehr wollen wir von Ihnen wissen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie in Basel unterwegs sind:

Manche Orte lassen sich leichter meiden als andere. Und nicht überall ist bei allen das Unsicherheitsgefühl gleich ausgeprägt. Wo fühlen Sie sich in Basel am wenigsten sicher?

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