Basel will medizinisches Cannabis-Forschungsprojekt

Das Cannabis-Abgabe-Forschungsprojekt soll im Stadtkanton die Selbstmedikation von Erwachsenen aus medizinischen Gründen ermöglichen.

Eventuell bald schon legale Selbstmedikation: Das Rauchen von Cannabis.

Eventuell bald schon legale Selbstmedikation: Das Rauchen von Cannabis.

(Bild: Keystone)

Das baselstädtische Gesundheitsdepartement hat die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel damit beauftragt, ein detailliertes wissenschaftliches Forschungsprojekt zu erarbeiten, welches Möglichkeiten der Abgabe von Cannabis an Erwachsene zur Selbstmedikation abklären soll.

Eine Fach-Arbeitsgruppe mit Beteiligung der Städte Bern, Thun, Winterthur und Zürich sowie der Kantone Genf und Basel-Stadt hatte die Ausarbeitung solcher Forschungsprojekte angeregt. Dabei sollen Erwachsene im Fokus stehen, die Cannabis aus medizinischen Gründen zur Selbstmedikation konsumieren. Hintergrund ist, dass Cannabis von Personen auch gezielt zur Linderung von Krankheitssymptomen konsumiert wird.

Für ein Forschungsprojekt, das die Abgage von Cannabis beinhaltet, ist eine Ausnahmebewilligung des Bundesamtes für Gesundheit notwendig. Diese will Basel-Stadt mit den anderen beteiligten Kantonen zusammen voraussichtlich im Spätherbst 2016 beantragen. Das Projekt benötige vorher unter anderem noch das Einverständnis zum entsprechenden Budget.

aab/sda

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