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Basel Tattoo 2011 mit Zusatzvorstellungen

Das Basel Tattoo 2010: Die Massed Pipes and Drums formieren sich zum Jubiläum des Basel Tattoo zur Zahl 5 und setzen damit einen ersten Höhepunkt in der fünften Tattoo-Ausgabe. Hier folgen weitere Tattoo-Highlights…
Zuerst hört man sie. Unter lautem Gejohle stürmen über 120 heissblütige Mexikanerinnen und Mexikaner mit Sombreros die Arena und zeigen, wie fröhlich, bunt und chaotisch Militärmusik zwischendurch sein darf. Der musikalische Leiter der Aguiluchos Marching Band, die mit der Compania De Danza Tenochtitlan auftritt, dirigiert mit vollem Körpereinsatz und reisst sogleich das Publikum mit, das sich nach anfänglicher Zurückhaltung immer mehr von der Partylaune der Mexikaner anstecken lässt. Wie bunte Paradiesvögel wirbeln Tänzerinnen in prächtigen orangefarbenen Kleidern zwischen den Musikern hindurch, die selbst zu Hits wie «La Cucaracha» oder «Tequila» mittanzen. Unter Gejohle, Gepfeife und Gejauchze zaubern die Mexikaner ein buntes, wohl organisiertes Durcheinander in den Hof der Kaserne und erobern mit einem Strahlen statt ernster Miene die Herzen des Publikums.
Etwas Mystisches liegt in der Luft, als ein Didgeridoo-Spieler die Arena mit Klängen der australischen Aborigines füllt. Ganz allein steht er im Hof der in violettes Licht getauchten Kaserne und zieht alle Blicke auf sich, bevor seine Band of the South Australia Police flotten Schrittes vor- und rückwärts durch die Arena marschiert und sich musizierend zu immer neuen Figuren formiert. Die Musiker bilden Rhomben, Kreuze und Sterne, während sie Volkslieder und Musik australischer Pop-Grössen spielen und das Publikum mit flott interpretierten Hits wie «I Come From A Land Down Under» oder «Love Is In The Air» zum Mitklatschen animieren. Plötzlich schwingt die Polizeimusik das Tanzbein – was militärisch steif beginnt, mausert sich zu einer flotten Tanzeinlage. Zum fulminanten Schluss der Darbietung präsentiert die Sängerin der Band vor farbenprächtigem Feuerwerk ein stolzes «We Are Australian».
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Zwei Paraden und ein Konzert in Luzern

Preise erhöht

SDA/jg