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«Basel Street View» für die Verwaltung

Basel-Stadt nimmt flächendeckend dreidimensionale Bilder des Strassenraumes auf. Die Panoramabilder sollen die Arbeit der Dienststellen erleichtern.

Die Kanton will die Strassen visuell erfassen - ähnlich wie es Google mit seinem umstrittenen Projekt «Street View» tut.
Die Kanton will die Strassen visuell erfassen - ähnlich wie es Google mit seinem umstrittenen Projekt «Street View» tut.
Keystone

Ein spezielles Messfahrzeug wird 460 Kilometer Strasse im Kanton abfahren und mit Kameras den Strassenraum aufnehmen. Auf den Bildern sind Strassen, Markierungen, Signalisationen, Bäume und Fassaden zu sehen. Die Ersterfassung habe Pilotcharakter, sagte Simon Rolli, Leiter des Grundbuch- und Vermessungsamtes am Mittwoch vor den Medien.

Der Nutzen für die Verwaltung sei gegeben, sagte Rolli weiter. Die Panoramabilder ermöglichten Messfunktionen am Computer. Damit würden Begehungen vor Ort unnötig. Die Bilder seien eine visuelle Ergänzung zu bestehenden Grundlagen.

Anonymisierte Fotos

Die Fotos werden anonymisiert. Gesichter von Personen und Autonummern werden verwischt. Die Panoramabilder dürfen aus Datenschutzgründen nur verwaltungsintern verwendet werden. Die Kosten für die Ersterfassung liegen bei 130'000 Franken. Da sich der Strassenraum laufend verändert, müssten nach wenigen Jahren neue Aufnahmen gemacht werden, sagte Rolli. Noch sei deren Finanzierung nicht gesichert.

Basel-Stadt ist der erste Kanton, der eine flächendeckende Befahrung mit dem Messfahrzeug durchführen wird. Andere Kantone darunter der Aargau nahmen nur die Kantonsstrassen auf. Das Astra liess zudem von allen Nationalstrassen dreidimensionale Bilder anfertigen.

SDA/amu

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