Zum Hauptinhalt springen

Basel kassiert mit neuen Plakatkonzessionen

Mit den neuen Plakatkonzessionen in Basel-Stadt wird der Wettbewerb vergrössert und die Einnahmen des Kantons verdreifachen sich.

Die umkämpften grossformatigen Plaktflächen.
Die umkämpften grossformatigen Plaktflächen.
Mischa Christen

Bereits im September 2016 hatte der Kanton Basel-Stadt bekannt gegeben, dass die Plakatkonzessionen neu ausgeschrieben würden. Nun steht der Deal: Vier Plaktierungsunternehmen haben die insgesamt 4500 Plakate für die nächsten zehn Jahre unter sich aufgeteilt.

Die Plakate werden neu in sogenannte Losen aufgeteilt. Ein Los beinhaltet einen Anteil der Plakate über ganz Basel-Stadt verteilt. Die rund 2000 grossformatigen Plakate wurden in neun Losen verteilt. Diese Aufteilung wurde laut Kanton vorgenommen, und die Konzession unter verschiedenen Unternehmen zu verteilen und damit den Wettbewerb zu vergössern.

Mehr Gewinn, doch zu welchem Preis?

Und tatsächlich: Die Plakatgesellschaft APG, die bisher die Konzession für alle grossen Plakate und damit ein Monopol besass, ist nur noch im Besitz von sieben Losen. Das Unternehmen Clear Chance erwarb die zwei weiteren Losen. Die Konzession für die 2500 kleinformatigen Plakate wurde wieder an die Unternehmen Kulturbox und Kulturservice vergeben.

Dieses aufwändige Verfahren habe sich finanziell gelohnt wie das Bau- und Verkehrsdepartement mitteilt. Die Stadt Basel kann mit diesem Abschluss ihre Einnahmen verdreifachen und nimmt neu über neun Millionen Franken jährlich ein. Auch die Werbekunden können profitieren, denn die Preise sollen durch den erhöhten Wettbewerb deutlich sinken.

Eine wichtige Neuerung ist auch, dass in den Ausschreibungen auch Leuchtsäulen und 33 digitale Werbeflächen enthalten sind. Über diese können dann auch mit kurzen Animationen geworben werden, was den Werbekunden neue Möglichkeiten eröffnet. Laut Kanton wurde aber „in der Ausschreibung auf eine zurückhaltende Gestaltung der digitalen Werbeflächen Wert gelegt“. Wie dies zu verstehen ist, kann man ab 2018 auf den Plakatflächen in Basel sehen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch