Basel erhält Lehrstuhl für Ästhetische Chirurgie

An der Universität Basel wird eine Professur für Ästhetische Chirurgie eingerichtet. Diese sei national und europaweit einzigartig, teilte die Uni am Mittwoch mit.

Vertreter der Fondation Maurice E. Müller und der Universität Basel bei der Vertragsunterzeichnung. Von links: Michael Pfeifer, Ed Constable, Jean-Pierre Müller, Andrea Schenker-Wicki, Christoph Tschumi, Werner Kübler und Dirk Schaefer.

Vertreter der Fondation Maurice E. Müller und der Universität Basel bei der Vertragsunterzeichnung. Von links: Michael Pfeifer, Ed Constable, Jean-Pierre Müller, Andrea Schenker-Wicki, Christoph Tschumi, Werner Kübler und Dirk Schaefer.

(Bild: Andrea von Allmen)

Möglich macht die neue Stiftungsprofessur die Fondation Maurice E. Müller, die über fünf Jahre insgesamt 2,5 Millionen Franken zur Verfügung stellt. Am Lehrstuhl sollen in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Basel Indikation und die operativen Standards in der Ästhetischen Chirurgie verbessert werden, wie es im Communiqué heisst.

Bei der Ästhetischen oder Plastischen Chirurgie handelt es sich laut der Universität Basel um ein Fachgebiet, das auch in der Schweiz laufend an Bedeutung gewinnt. Die Forschung in diesem Bereich sei jedoch noch wenig etabliert. Eingerichtet wird der Lehrstuhl als Assistenzprofessur ohne Tenure Track.

Die Fondation Maurice E. Müller unterstützt die Universität Basel schon mehr als 30 Jahre. Seit 1986 hat die Stiftung die Forschung und Lehre in der Strukturbiologie am Departement Biozentrum mit insgesamt 42 Millionen Franken gefördert. Der 2000 verstorbene Stifter Maurice E. Müller war mit seinen Erfindungen im Bereich der Implantate ein Wegbereiter der Osteosynthese.

amu/sda

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