Basel darf sich jetzt «Grünstadt» nennen

Die Stadt Basel hat ein neues Label für ihre Bemühungen in der Gestaltung des Frei- und Grünraums erhalten. Ein Problem hat Basel allerding mit Unkraut.

In Basel werde das Stadtgrün als wichtige Massnahme gegen die Folgen der Klimaerwärmung gefördert, lobt die Gärtnervereinigung.

In Basel werde das Stadtgrün als wichtige Massnahme gegen die Folgen der Klimaerwärmung gefördert, lobt die Gärtnervereinigung.

(Bild: Keystone)

Basel kann sich mit dem Titel «Grünstadt Schweiz» schmücken. Die Stadt erhält die Auszeichnung für die vorbildliche Gestaltung des Frei- und Grünraums unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit. Vergeben wird das Label von der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter (VSSG).

Der VSSG attestiere Basel ein koordiniertes Engagement für eine grüne und lebendige Stadt mit hoher Biodiversität, teilte die Basler Regierung am Donnerstag mit. Innerhalb der Verwaltung sei in dieser Hinsicht eine enge und gut funktionierende Zusammenarbeit festgestellt worden.

Basel hat erst Silber

Lob erhält Basel vom VSSG auch für die Umnutzung grosser Gebiete in Grün- und Freiflächen. Dies steigere die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig. Zudem werde das Stadtgrün als wichtige Massnahme gegen die Folgen der Klimaerwärmung gefördert. Verbesserungspotential ortet der VSSG in Basel dagegen beim Unkrautmanagement vorab auf Sportanlagen sowie beim Controlling.

Das Label «Grünstadt Schweiz», das auch vom Bundesamt für Umwelt unterstützt wird, wurde 2017 erstmals vergeben. Verliehen wird das Label auf Bewerbung hin in drei Stufen. Basel erhielt das silberne Zertifikat. Das Goldlabel hat keine der bisher vier zertifizierten Städte geschafft.

amu/sda

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