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Badeverbot in der Wiese

Weil die Bevölkerung die Bitte, auf das Baden in der Wiese zu verzichten, ignoriert hatte, gilt nun ein Verbot. Es drohen Bussen.

Die Wiese ist zu warm. Badende sorgen bei den Fischen für noch mehr Stress.
Die Wiese ist zu warm. Badende sorgen bei den Fischen für noch mehr Stress.
Keystone

Die hohen Wassertemperaturen und der tiefe Wasserstand von Birs und Wiese führen bei der Fischfauna zu Hitzestress. Der Appell an die Bevölkerung, aufs Baden in bestimmten Abschnitten freiwillig zu verzichten, habe nur wenig Wirkung gezeigt, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Basel-Stadt. Badefreudige sowie Hunde hätten die sensiblen Bereiche weiterhin frequentiert – trotz Infotafeln. Zum Schutz gefährdeter Arten erlässt das Amt für Umwelt und Energie deshalb ein sofortiges Bade- und Betretverbot an den sensiblen Stellen der Wiese.

In der Wiese sei vor allem die kälteliebende Äsche vom Hitzetod bedroht, da die Wassertemperaturen bis auf 27 Grad gestiegen sind.

Bis auf Widerruf gelte nun am Wiese-Abschnitt von der Freiburgerstrasse bis zum Wehr Schliesse ein absolutes Bade- und Betretverbot, welches ausdrücklich auch Hunde miteinschliesse. Zuwiderhandlungen werden mit Bussen in der Höhe von 100 Franken geahndet.

Das Betreten der Wiese unterhalb der Freiburgerstrasse bis zur Mündung in den Rhein ist schon seit Längerem wegen gewässerbaulichen Massnahmen untersagt. Ausdrücklich erlaubt ist hingegen das Baden im Rhein sowie ausserhalb des erwähnten Bereichs der Wiese.

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