Zum Hauptinhalt springen

«Automobilisten freuten sich über Warnhinweis»

Ein Student wies in Riehen andere Autofahrer auf eine Radarkontrolle hin. Das kostet ihn nun mehrere Hundert Fanken.

«Radar» stand mit blauen Lettern auf dem Kartonschild geschrieben, das ein Anwohner am Riehener Kohlistieg aufgestellt hatte. Damit warnte der Student am vergangenen Donnerstagnachmittag die in Richtung Basel fahrenden Automobilisten. Auf der Höhe der Schäferstrasse hatte sich die Polizei mit einer Laserpistole zur Geschwindigkeitsmessung auf die Lauer gelegt. Auf dem Kohlistieg gilt die Höchstgeschwindigkeit von fünfzig Stundenkilometern. Fünfzehn Autofahrer waren zu schnell unterwegs und kassierten Bussen. Die höchste Übertretung betrug 15 Kilometer pro Stunde.

«Die Aktion der Polizei erschien ihm wohl als reine Abzocke», sagt ein Kollege des Studenten. Darum habe er sich ­entschieden, die Autofahrer vor der ­Geschwindigkeitskontrolle zu warnen. «Mein Kollege hat ein paar Hundert ­Meter weiter oben das Warnschild an einen Robidog-Kasten angebracht», sagt der Kollege. «Und er sprach auch Autofahrer an. Darunter eine Frau, die ziemlich zackig in ihrem Auto unterwegs war», sagt er weiter. «Sie hat ihn dann bei der Polizei verpfiffen. Das war ziemlich mies», sagt der Kollege.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.