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Autofahrer bleibt auf Wanderweg stecken

Bei diesem Noruf halfen auch Martinshorn und Blaulicht nichts: Die deutschen Polizisten mussten zu Fuss ausrücken, um einem 80-jährigen Schweizer in Grenzach-Wyhlen aus der Patsche zu helfen.

Diesen Weg befuhr der Renter bis es krachte.
Diesen Weg befuhr der Renter bis es krachte.
Polizeidirektion Lörrach

Zwei Polizisten mussten sich am Mittwochmorgen zu Fuss auf den Weg zur Unfallstelle am Hochrheinwanderweg auf Grenzacher Boden machen. Der Kleinwagen sei an der engsten Wegstelle halb an der Böschung gehangen, und daneben sei «völlig konsterniert» der Fahrer gestanden, teilte die Polizeidirektion Lörrach mit.

Der auf Abwege geratene Automobilist erklärte den Ordnungshütern, er habe sich beim Fahren zwar gewundert, dass die Strasse immer schmaler wurde und in einen Trampelpfad überging. Doch er habe halt gehofft, sie werde dann auch wieder breiter. Stattdessen blieb er stecken - und verletzte sich beim Aussteigen auch noch am Fuss.

Falsch abgebogen

Der im rund zwei Kilometer entfernten Riehen wohnhafte Autofahrer war offenbar bei der Kläranlage von Grenzach am Rheinbord flussaufwärts auf den Wanderweg eingebogen, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte.

Nach etwa einem Kilometer war die abwegige Fahrt zu Ende. Ein Geländewagen mit Seilwinde musste das Auto bergen. Ein Beamter manövrierte es dann sachte rückwärts auf die Strasse zurück. Der Senior bekam einen Zehn-Euro-Strafzettel wegen Befahrens eines gesperrten Weges aufgebrummt.

SDA/amu

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