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Auf zum ersten Schweizer Indoor-Park

Sie sind die besten der Welt und kommen aus Basel: «World’s Parkour Family» will bis Ende Jahr auf dem Haefeli-Areal eine Halle umbauen, um ihren Sport auch Indoor auszuüben.

Wie eine Katze landet Maurice Ndotoni (24) auf den Beinen, nimmt den Speed in einen Überschlag mit, schnellt auf die Füsse und rennt weiter. Auf dem Theaterplatz in Basel bleiben die Leute stehen. «Das ist die tollste Sportart überhaupt», sagt eine ältere Dame. Jérôme Depierre (21)und Chris Harmart (22) hangeln derweil von Mauer zu Mauer, überspringen Bänke, Treppen, Geländer, machen in der Luft Schrauben, Salti. Die Parkour-Leute, Traceurs im Fachfargon, trainieren regelmässig mitten in der Stadt, doch an diesem Samstagvormittag zeigen sie ihre Sprünge exklusiv für die BaZ.

«David Belle hat diese Sportart gegründet», erzählt Maurice. «Sein Vater war Soldat im Vietnamkrieg und lehrte seinem Sohn, wie man sich von Baum zu Baum hangelt.» Der adaptierte diese Kunst der Bewegung auf das städtische Gebiet: Spiel statt Krieg, Spass statt tödlicher Ernst, Schönheit der Bewegung, Kraft, Power. Seit drei Jahrzehnten wird die Sportart ständig weiterentwickelt und verfeinert.

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