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Am meisten ärgern die luxuriösen Tramhaltestellen

Der «Gerupfte Basilisk» prangert Steuersünden des Kantons an und geht erneut ans Baudepartement. Dieses Jahr erhält ihn das BVD wegen des übertriebenen Um- und Ausbaus der Tramhaltestellen.

Die Haltestelle Airolostrasse wurde wegen der Verschiebung anderer Haltestelle ganz aufgehoben.
Die Haltestelle Airolostrasse wurde wegen der Verschiebung anderer Haltestelle ganz aufgehoben.
Moira Mangione

Der Tramhaltestellenumbau auf dem Bruderholz wurde vom Bund der Steuerzahler Basel-Stadt (BDS) mit den zweifelhaften Ehren des Preises «Der gerupfte Basilisk» bedacht.

Der Preis geht an jenes kantonale Projekt, das nach Ansicht der Wähler – es wurden 174 Online-Stimmen abgegeben – ungerechtfertigt viele Steuergelder verschlang. Der Umbau stehe «symbolisch für den übertriebenen Um- und Ausbau aller Haltestellen im Rahmen der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes», lautet die Erklärung. Der von Luca Urgese (FDP) und Joël Thüring (SVP) 2012 gegründete Bund prangert mit dem «gerupften Basilisken» bereits zum zweiten Mal die Steuersünden des Kantons an. Auch 2013 ging der Preis an das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD): Die Einführung von Parkgebühren für Motorräder und Roller wurde als «Schildbürgerstreich sondergleichen» abgestraft.

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