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Altersheime verweigern Bewohnern Sterbehilfe

Schwerkranke Sterbewillige müssen teilweise in eine private Wohnung transportiert werden, weil manche Altersheime die Sterbehilfe nicht erlauben.

Frau H. ist letztes Jahr verstorben. Auf eigenen Wunsch und mit Unterstützung einer Sterbehilfeorganisation. Die tödlichen Medikamente nahm die damals 93-Jährige in der Wohnung ihres Sohnes ein. Das Alters- und Pflegeheim, in dem die Baslerin lebte, stellte sich gegen den Entscheid der Seniorin. «Wir mussten meine schwerkranke Mutter aus dem Heim in meine Wohnung transportieren lassen, wo ich ihr mein Bett zur Verfügung stellte», sagt der Sohn. «Würdelos» sei das Ganze für die Mutter gewesen, die lieber im eigenen Bett gestorben wäre, kritisiert der Sohn. Welches Basler Heim Frau H. die Sterbehilfe nicht bewilligen wollte, möchte er nicht verraten. «Mein Vater ist noch immer da untergebracht und ich möchte keinen Ärger für ihn.»

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