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Ackermann will nicht über Geld reden

Es waren Journalisten, die ihr vorrechnen mussten, wie viele Millionen auf die Stadt zukommen werden, will man das Historische Museum nur ­erhalten.

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hat diese dramatischen ­Situation nicht verschuldet. Es ist das vernachlässigte Erbe ihres Vorgängers Guy Morin.

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hat diese dramatischen ­Situation nicht verschuldet. Es ist das vernachlässigte Erbe ihres Vorgängers Guy Morin.

(Bild: Florian Bärtschiger)

Daniel Wahl

Dem Historischen Museum Basel fehlen jedes Jahr mehr als eine Million Franken, um den gesetzlichen Leistungs­auftrag erfüllen zu können. Aber viel schlimmer noch für ein Museum, das glaubwürdig sein will, wiegt der Umstand, dass 62 Prozent der Exponate in den verschiedenen Depots nicht mehr lokalisierbar sind. Direktor Marc Fehlmann ­erzählt, dass er Tage brauche, um beispielsweise die ­Briefmarke Basler Dybli (Wert über 100000 Franken!) zu finden, während diverse Gegenstände sogar bereits verschwunden sind. Die ­Standards des International Council of Museums (Icom) können nicht eingehalten werden, beschreibt die vom Präsidialdepartement in ­Auftrag gegebene Betriebs­analyse trocken.

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