Zolli-Elefanten üben für den Doktor

Die Elefanten im Basler Zolli müssen regelmässig üben, damit sie im Krankheitsfall von einem Tierarzt untersucht werden können.

Hier trainieren die Basler Zolli-Elefanten.

Seit der Eröffnung der Elefantenanlage Tembea im Basler Zolli haben die Tierpfleger mit den Elefanten fleissig geübt. Einmal pro Tag werden sie zum Training gerufen. Mit Erfolg offenbar: Mittlerweile können die Tierärzte bereits kleinere Untersuchungen, beispielsweise eine Blutentnahme, durchführen und die Elefanten lassen sich freiwillig eine Spritze verabreichen, ohne dass eine Narkose nötig ist, teilte der Zolli am Mittwoch mit. Beim regelmässigen Training würden auch stets die Zähne der Elefanten kontrolliert, die Füsse gepflegt sowie eine Rüsselspülung durchgeführt.

Sinn der Übung ist eine veränderte Elefantenhaltung, die bei der Eröffnung der neuen Elefantenanlage im Jahr 2017 eingeführt wurde. Die Tierhaltung basiert auf dem sogenannten geschützten Kontakt. Dazu gehöre das tägliche Training «mit positiver Verstärkung», heisst es in der Mitteilung des Zoos. Mensch und Tier sind während des Trainings durch eine Barriere getrennt.

Im Training würden medizinische Manipulationen simuliert, damit diese im Ernstfall in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden können. Die Methode funktioniere nur, wenn die Tiere freiwillig mitmachen. Den Elefanten im Zoo Basel machet es sichtlich Spass, teilt der Zolli mit. Feste Trainingszeiten gibt es nicht. Das Training findet aber meistens am späteren Morgen statt und kann von den Besuchern des Zollis mitverfolgt werden.

amu

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