Kunstwerk fällt Vandalen zum Opfer

Unbekannte zerstörten in der Nacht auf Sonntag die Holzinstallation an der Rückwand der Basler Kunsthalle.

Nur einer ist noch übrig. Die anderen sieben Holz-Skulpturen wurden von Vandalen zerstört.

Nur einer ist noch übrig. Die anderen sieben Holz-Skulpturen wurden von Vandalen zerstört.

(Bild: Karen N. Gerig)

Vandalen machten sich in der Nacht auf Sonntag an den Skulpturen an der Rückwand der Kunsthalle zu schaffen. Dabei wurden sieben der acht Holz-Installationen des Basler Künstlers Pedro Wirz beschädigt, zwei davon komplett zerstört. Das Projekt «Sculpture Exquise» war Teil der Ausstellung «How to Work (More for) Less», die am Samtagabend Eröffnung feierte.

Die rund zwei Meter hohen Skulpturen waren etwa auf Augenhöhe mit einem Abstand von rund acht Zentimetern an der Wand verschraubt. Die Werke seien mit «dumpfer Gewalt» abgerissen worden und einzelne gebrochene Fragmente davon seien vermutlich als Hebel benutzt worden, erklärte Klaus Haenisch, der technische Leiter der Kunsthalle, gegenüber dem Basler Internetportal Onlinereports.ch.

Vandalen liessen sich Zeit

Keine Freude an den Vandalen hatte natürlich der Künstler: «Ich war sehr traurig, als ich davon hörte», sagte Pedro Wirz gegenüber baz.ch. «Da drin steckte so viel Arbeit». Nun sollen die fünf nicht komplett zerstörten Skulpturen so gut wie möglich repariert werden und anschliessend wieder aufgehängt werden.

Über die Täterschaft ist nichts bekannt. Wirz zeigte sich erstaunt darüber, dass niemand etwas bemerkte. «Die Skulpturen waren ziemlich gut an der Wand befestigt», erklärte er. Die Täter benötigten nach seiner Einschätzung rund eine Stunde, um so viel Schaden anzurichten.

amu

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