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«Im Umgang mit Extremisten zu naiv»

Ein Behörden-Insider spricht von einer ineffizienten Taskforce «Radikalisierung». Wer die Islamisten treffen wolle, müsse ihnen die Sozialhilfe streichen, sofern sie sich nicht an die Rechtsordnung hielten.

Die Moschee, in der sich Gläubige zum Gebet treffen, wird von einigen für extremistisches Gedankengut missbraucht. Foto: Reto Oeschger

Die Moschee, in der sich Gläubige zum Gebet treffen, wird von einigen für extremistisches Gedankengut missbraucht. Foto: Reto Oeschger

Die Forderungen gehen von ­«stärker überwachen», «konsequent gegen extremistische Kräfte vorgehen» bis dahin, dass notfalls die ganze Moschee geschlossen werden muss. Die Debatte um die König-Faysal-Moschee an der Friedensgasse ist neu aufgeflammt, nachdem die «SonntagsZeitung» (Abo +) am vergangenen Wochenende publik gemacht hat, dass Mitte Mai ein Prediger zum Jihad (Heiliger Krieg gegen Andersgläubige, Anm. d. Red.) aufgerufen haben soll. Ein Imam hat auf Arabisch eine Rede gehalten, die verfassungsrechtlich problematische Inhalte hatte, heisst es im Artikel (BaZ berichtete). Darauf hat die SVP Basel-Stadt ­diese Woche eine Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht und verlangt zudem in einem Vorstoss, die Moschee zu schliessen, weil sie immer wieder durch extremistische Prediger auffalle und eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit darstelle.

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