IWB verteuern Wasser um 11 Prozent

Ab 1. Januar kostet Wasser mehr. Die Basler Regierung genehmigt den Industriellen Werken Basel (IWB) eine Erhöhung um 15 Rappen pro Kubikmeter.

Die IWB wollen mit den Mehreinnahmen aus dem Wasser in die Jahre gekommene Leitungen sanieren.

Die IWB wollen mit den Mehreinnahmen aus dem Wasser in die Jahre gekommene Leitungen sanieren.

Eine Erhöhung per 1. Januar 2020 sei notwendig, um den Erneuerungsbedarf im Wassernetz finanzieren zu können, teilte die Basler Regierung am Dienstag mit. Die Gebührentarifanpassung führt zu einer Erhöhung des allgemeinen Wassertarifs um 15 Rappen auf neu 1.51 Franken pro Kubikmeter. Der Grundpreis bleibt unverändert. Der Wassertarif war in Basel-Stadt letztmals 2010 erhöht worden. Verzichten will die Regierung im Gegenzug auf die separate Weiterverrechnung der Kosten für die Sanierung von Hausanschlüssen durch die IWB.

Wie die IWB ebenfalls am Dienstag mitteilten, ist die Preiserhöhung «trotz operativen Massnahmen und Investitionsoptimierungen» unvermeidbar. Der Erneuerungsbedarf des Trinkwassernetzes der IWB in den letzten Jahren aufgrund des Alters der Leitungen und Anlagen «erheblich» gewachsen.

Für einen durchschnittlichen Basler Haushalt führt die Tarifanpassung, die vom Preisüberwacher überprüft wurde, bei einem Verbrauch von jährlich 110 Kubikmeter Trinkwasser zu Mehrkosten von 16.50 Franken pro Jahr. Im schweizweiten Vergleich liegen die neuen Tarife für kleinere Haushalte nach Angaben der IWB nach wie vor leicht unter dem Durchschnitt, für grössere Haushalte dagegen etwas darüber.

mar/sda

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