Haltestellen in der Bäumlihofstrasse werden behindertengerecht

Riehen

Der Velostreifen erfordert die Verlegung der Parkplätze. Acht fallen weg.

In den nächsten Jahren wird es in der «Bäumlihofstrasse» zu einigen Veränderungen kommen; zumindest was die Fahrradstreifen, Parkplätze und Haltestellen betrifft.

In den nächsten Jahren wird es in der «Bäumlihofstrasse» zu einigen Veränderungen kommen; zumindest was die Fahrradstreifen, Parkplätze und Haltestellen betrifft.

(Bild: Google Maps)

Die Bäumlihofstrasse zwischen Paracelsusstrasse und Allmendstrasse soll im Rahmen von Bauarbeiten umgestaltet werden, wie es in einer Mitteilung heisst. So sollen künftig Radstreifen Platz finden sowie die Bushaltestellen für die niveaugleiche Zugänglichkeit im Sinn des Gesetzes über die Behindertengleichstellung eingerichtet werden. Für diese Umgestaltungen beantragt der Regierungsrat einen Kredit von 1,1 Millionen Franken zusätzlich zu den gebundenen Ausgaben von 2,1 Millionen Franken für die Erhaltung der Strasse.

Auf der Bäumlihofstrasse, die als Velo-Basisroute auch der Erschliessung von Schulhäusern dient, sind heute keine Velostreifen angebracht. Um stadtauswärts einen 1,7 Meter breiten Radstreifen einzurichten, sollen die bestehenden Parkplätze auf der Fahrbahn Richtung Riehen zwischen die Bäume verlegt werden, also auf die andere Seite der Strasse. In Richtung Stadt Basel können die Velos die Neben­fahrbahn benützen, auf der Tempo 30 gilt.

Verminderung tragbar

Heute stehen 28 Parkplätze auf der Fahrbahn Richtung Riehen und 50 Parkplätze auf der Ne­benfahrbahn zur Verfügung. Von den Ersteren können 20 zwischen die Bäume verlegt werden, acht Plätze sollen entfallen. Weil die bestehenden Parkplätze unterdurchschnittlich ausgelastet seien, hält der Regierungsrat diese Verminderung für tragbar. Wo der Abstand zwischen zwei Baumrabatten zu kurz für einen Autoparkplatz ist, soll der Platz als Veloabstellfläche genutzt werden. Für die Zweiräder entstehen damit 35 zusätzliche Plätze.

Zudem werden die Baumrabatten um insgesamt 84 Quadratmeter vergrössert. Bei der Liegenschaft Bäumlihofstrasse 102 wird die Baumreihe um einen Baum in einer neuen Rabatte ­ergänzt.

Drei Jahre für Umsetzung

Bei den zwei Bushaltestellen Im Heimatland und Käferholzstrasse werden die Haltekanten auf 22 Zentimeter erhöht, damit ein niveaugleicher Einstieg in die Busse möglich wird. Da der Bus eine solche Kante nicht mehr überfahren kann, wird er an der Haltestelle Käferholzstrasse künftig im Fahrbereich halten, sodass während dieser Zeit die anderen Motorfahrzeuge warten müssen.

Die Fussgängerinseln auf der Hauptfahrbahn werden gemäss deren neuer Aufteilung verschoben, bei der Hirzbrunnenstrasse wird eine neue Insel gebaut. Die Einmündungen der Querstrassen in Fahrtrichtung Riehen erhalten Trottoirüberfahrten.

Nach der Ausgabenbewilligung durch den Grossen Rat dauert es dreieinhalb Jahre, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Bislang wurden schon viele Haltestellen im Kanton Basel-Stadt behindertengerecht gestaltet.

Basler Zeitung

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